Nachdem nun Ressourcen definiert wurden, wird es relevant alle Personen und Personengruppen zu definieren die mit ihrem Zukünftigen Unternehmen in Wechselwirkung stehen. Dabei ist es wichtig nicht nur jene im Blickfeld zu haben, die direkt mit ihnen zu tun haben, wie ihre Kunden, ihre Lieferanten oder ihre Mitarbeiter, sofern sie Planen welche einzustellen.
Personen oder Personengruppen die mit ihnen in Wechselwirkung stehen nennt man in der Fachsprache Stakeholder. Damit sind in der deutschen Formulierung Anspruchsgruppen gemeint, die in irgendeiner Art und Weise von ihnen betroffen sind oder sie betreffen. Dieser Anspruch kann verschiedenste Formen und Ursprünge haben. So ist etwa ihr Nachbar eventuell ein Stakeholder, wenn ihre Tätigkeit sein Lebensumfeld auch nur im Entferntesten tangiert. Der Sinn darin, solche Stakeholder zu definieren ist in einer möglichen Verhinderung von Konflikten oder einer Idealen Ausnützung von Synergien zu suchen. Bedenken sie, dass alles was sie mit ihrem Unternehmen machen viele Menschen beeinflusst und im Endeffekt auf sie zurückwirkt.
Um mit ihren Stakeholdern ideal umgehen zu können und damit ein enormes Potential in ihrer Wirkung nutzen zu können, ist es wichtig diese zu kennen und ihre Bedürfnisse zu bedenken. Versetzten sie sich etwa in die Lage ihres Zulieferers und überlegen sie, wie aus seiner Sicht eine Zusammenarbeit ideal gestaltet werden kann. Wenn sie dazu sind sich in ihre Anspruchsgruppen zu versetzten, wird es ihnen leichter möglich sein, tragbare Lösungen zu finden und somit ihrem Erfolg einen Schritt näher zu kommen.
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